Wir trafen uns am 01 Mai um 09:20 Uhr am Hauptbahnhof Pforzheim um nach Sternnenfels zu fahren wo das diesjährige Regionshaik stattfand. Nach kurzem Umstieg in Mühlacker ging es dann mim Bus nach Sternenfels. Nachdem uns der Busfahrer am Sportplatz aussteigen lassen hat, es ist keine offizielle Bushaltestelle, danke an den Busfahrer.
Nach dem wir von Lukas von den Eppinger Adler am Parkplatz begrüßt hatte kamen wir nach kurzem Weg an der Jurte an und wir stellten unsere Rucksäcke in einem Anhänger unter. Im Anschluss planten wir unsere Tour. Als dann alle Teilnehmer in der Jurte ankamen und und begrüßt wurden. Ging es dann an das Mittagessen wo jede Gruppe sich selbst mitbrachte.
Nach kurzem gemeinsamen Gebet und dem singen unseres Bundesliedes packten die Gruppen und wir unser Gepäck und los ging es im Regen.
Wir starteten am Ortsrand von Sternenfels und hajkten über Freudenstein und Hohenklingen zum Kloster Maulbronn.
Auch wenn es regnete, war es nicht so starker Regen, wie wir befürchteten und wie er angekündigt war. Hier erlebten wir, dass Gott es, obwohl dass unser Gebet um gutes Wetter nicht erhört wurde, dennoch gut mit uns meinte.
Nach rund zwei Stunden waren wir dort. Wir stellten am Informationsschalter des Klosters unsere nassen Rucksäcke ab und ein Teil von uns begann mit den Aufgaben, die allesamt um das Kloster Maulbronn, Weltkulturerbe der UNESCO, gingen. Die andere Hälfte unserer Laufgruppe suchte nach Möglichkeiten zur „Guten Tat“, schließlich waren wir angetreten, einen Gute-Tat-Hajk durchzuführen. Allerdings im und ums Kloster herum wollte sich niemand von uns helfen lassen.
Wir marschierten dann gegen 17:00 Uhr weiter. Leider stellte sich die Schutz-Hütte in Richtung Schmie als Spielplatz heraus. Bei trockenem Wetter ein Traumlagerplatz, aber nicht so. Deshalb planten wir um, so dass wir zur nächsten Hütte laufen mussten, nochmals zwei bis drei kilometer weiter. Diese liegt in der Nähe von Ötisheim bzw. in der Nähe des Barfußpark. Die Hütte war genial, direkt an einem Angelsee. Es war kaum ein Mensch die ganze Zeit über zu sehen. Sehr schön gelegen und ziemlich ruhig, so wie wir es eben lieben. Dort übernachteten wir im Trockenen und entschieden uns dann, die Gute Taten am zweiten Tag in Ötisheim durchzuführen. Anschließend wollten wir von dort aus entweder nach Enzberg oder sogar Niefern laufen und dort den Hajk beenden.
Nach dem Frühstück säuberten wir zusammen den Grillplatz von Müll und machten uns dann auf. In Ötisheim teilten wir uns wieder in zwei Gruppen auf. Auch dort wollte sich wieder niemand helfen lassen, nicht beim Abbau eines Festes des Angelsportvereins, noch am Super- oder Getränkemarkt, noch im Betreuten Wohnen, auch nicht in der ev. Kirche usw. Ganz zu Schluss fanden wir jedoch einen Fließenfachmarkt, den ein Ehepaar betreibt.
Die waren völlig „aus dem Häuschen“, als wir ihnen unsere Hilfe anboten. Wir putzen einige Schubladenschränkchen, in denen die Fließen ausliegen. Vergissmeinnicht sägte währendessen so türgroße, schiebbare Ausstellungsflächen mit aufgeklebten Fließen und Werbetexten zu und wir lüpften sie in die Schiebe-Vorrichtungen. Nach 1 1/2 Stunden Arbeit zu Sechst bekamen wir dafür vom total begeisterten Ehepaar € 50.– geschenkt, sowie einen Kaffee und Getränke. Interessiert fragten sie nach Pfadfinderarbeit und wie es uns heute noch gelingen würde, junge Leute für so etwas zu begeistern? Das fragen wir uns machmal auch und freuen uns darüber!
Wir trafen uns dann mit der anderen wartenden Teilgruppe und marschierten über den Waldenser-Ort Sengach nach Enzberg. Nach der Mittagspause mit Blick auf Enzberg ging es dan von Enzber über den Enztal-Rad-Weg nach Niefern.
Die Frage, ob es Fußgängern erlaubt ist, auf einem Rad-Weg zu laufen, konnte noch nicht final durch Adlerauge aufgeklärt werden!
In Niefern gab es einen Abschlusskreis und ein leckeres Eis aus der Hajkkasse. Ein Teil der Gruppe wohnt in ja Niefern, der Rest fuhr dann mit dem Bus nach Pforzheim.
[slideshow_deploy id=’2645′]
